Solide Basis in unsicheren Zeiten: Wohnungen und Pflegeimmobilien

16-04-2020 von D. Voesenek

Das Coronavirus wird erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Inmitten der ganzen Hektik aber erweisen sich Immobilien im Allgemeinen als stabil. Insbesondere (Miet-)Wohnungen und Pflegeimmobilien bleiben von den unmittelbaren Folgen des Coronavirus verschont. Daher laufen bei Crowdrealestate alle Zinszahlungen uneingeschränkt weiter. Dieser Umstand unterscheidet Crowdrealestate von vielen anderen Anbietern, die Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus und Gewerbeimmobilien in ihrem Kreditportfolio haben.

Das aktuelle Kreditportfolio von Crowdrealestate besteht zu circa 95 % aus (Miet-)Wohnungen und Pflegeimmobilien. Diese zwei Immobiliensegmente werden nicht oder kaum von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus getroffen. Schließlich gilt der damit verbundene Lockdown weder für (Miet-)Wohnungen noch für Pflegeimmobilien. Die Cashflows dieser Immobiliensegmente sind bis heute stabil.

Auf lange Sicht ist es jedoch unvermeidlich, dass sich das Coronavirus auf die allgemeine Wirtschaft auswirken wird. Bekanntermaßen hat das niederländische Zentrale Planungsamt seine ursprüngliche Wirtschaftsprognose für 2020 korrigiert. Nachdem es zunächst ein Wachstum um 1,4 % prognostiziert hatte, rechnet es nun mit einer Rezession um 1,2 % bis 7,7 %. Die tatsächliche Entwicklung hängt von der Dauer der Coronakrise und des damit verbundenen Lockdowns ab. Die Frage ist nun, inwieweit diese Rezession die laufenden und künftigen Projekte von Crowdrealestate beeinflussen wird.

Der große Vorteil der Projekte von Crowdrealestate ist in jedem Fall, dass die Nachfrage der Nutzer beziehungsweise Mieter der Wohnungen und Pflegeimmobilien unglaublich groß bleibt. Sowohl vor als auch während und nach der Coronakrise. Schließlich ist das Angebot bereits jetzt mehr als knapp. Davon profitieren die Projekte von Crowdrealestate. Dadurch bleibt der Auslastungsgrad optimal und die Kontinuität des Betriebs gewahrt.

Noch verstärkt wird dieser Umstand dadurch, dass sich die geänderten Wachstumsaussichten für die Wirtschaft auch erheblich auf die Baubranche auswirken werden. Das Wirtschaftsinstitut für die Baubranche [Economisch Instituut voor de Bouw (EIB)] erwartet, dass die Bauproduktion für die nächsten zwei Jahre drastisch abnehmen wird. Wie bereits bei der letzten Krise und der davor. Erst für 2022 wird wieder mit einem Anstieg in der Neubauproduktion erwartet. Das Angebot an (Miet-)Wohnungen und Pflegeimmobilien wird dadurch auch in nächster Zeit knapp bleiben.

Crowdrealestate wird die nächste Zeit kaum von seinen ursprünglichen Akzeptanzrichtlinien abweichen und weiterhin Projekte platzieren, die hauptsächlich die Grundbedürfnisse des Menschen, nämlich Unterkunft und Gesundheitsversorgung, befriedigen. Der Finanzierungsumfang im Verhältnis zum Verkehrswert wird dabei in einem überschaubaren Rahmen gehalten, so dass etwaige Wertminderungen aufgefangen werden können. Die neuen Projekte, die gerade in der Vorbereitung sind, erfüllen dieses Kriterium mehr als deutlich.